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Endlich wieder analoges Schach spielen!

15.09.2020

Gleich zwei Turniere fanden an diesem Wochenende statt. Und anders als in den letzten Wochen, in denen nahezu alles online ging, wurden wieder echte Figuren geschoben.

In Schwaigern fand der alljährliche Heuchelberg-Cup statt. Ein Blitzturnier mit nun schon elfjähriger Tradition, zu dem Spieler aus ganz Deutschland anreisen. Aus Biberach spielten drei Jugendliche mit. Noah Geltz, Magnus Epp und Henry Fischer hießen die Vertreter unseres Vereines. Alle drei zeigten, dass sie das Schachspielen über die lange Corona-Zeit nicht vergessen haben. Unser schon erfahrener Noah konnte seine Setzplatzierung in etwa bestätigen und landete mit 9,5 Punkten auf dem 11. Rang (Setzlistenplatz 12). Seinen Setzplatz genau treffen konnte Magnus Epp, der mit 7,5 Punkten auf dem 42. Rang landete. Der dritte Biberacher im Bunde, Henry Fischer, wurde mit 7,5 Punkten 43. und war damit 6 Plätze besser als seine Startplatzierung.

In unseren Trainingsräumen fand am Sonntag, den 13. September, ein Sichtungsturnier der Württembergischen Schachjugend (WSJ) der U10 Mädchen statt. Mit dabei waren unsere zwei Mädels, Sudiksha Narayana und Hannah Fischer, sowie weitere fünf Mädchen aus ganz Württemberg. Nach anstrengenden 7 Runden erreichten beide ein tolles Ergebnis. Sudiksha spielte gutes Schach, überlegte lange und fand einige schöne Züge. Sie erzielte 3 Punkte und landete auf dem 6. Platz. Ein ebenso gutes Turnier spielte Hannah Fischer, die starke Kopfschmerzen ab der vorletzten Runde bekam und die letzte Runde absagen musste. Sie kam auf 3,5 Punkte und beendete das Turnier auf dem 4. Platz. Ohne dieses Handicap wäre Hannah womöglich auf dem 3. Platz gelandet. Hannah hat eine beeindruckende Ruhe am Brett und spielte meist die längste Partie jeder Runde.

Unsere Mädchen machten ihre Sache wirklich mehr als gut, da man bedenken muss, dass beide eigentlich noch zur U8w gehören. Mit der Nominierung für die Deutschen Meisterschaften hat es zwar am Ende nicht ganz geklappt, aber ihre erste Duftmarke in Württemberg haben Sudiksha und Hannah gesetzt. In den nächsten Jahren wird es weitere Möglichkeiten geben, sich für eine DEM zu qualifizieren.

 
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